Die aktuelle Diskussion, ob Deutschland “Nacktscanner” oder “Körperscanner” einsetzen soll, bekäme einen ganz andere Richtung, wenn bedacht würde, dass die Bundesregierung längst Forschungsgelder in die Entwicklung der dazu nötigen Technik investiert hat und noch investiert:

Bereits seit 2007 fördert die Bundesregierung eigene Systeme, die auch als Körperscanner am Flughafen eingesetzt werden könnten – im Rahmen des ersten zivile Sicherheitsforschungsprogramm. Im “Themenfeld Detektion von Gefahrstoffen” finden sich fünf verschiedene Verbundprojekte mit so klangvollen Namen wie “Tekzas” oder “Theben” – beteiligt sind verschiedene Universitäten und Fraunhofer Institute, aber auch mittelständische und große Unternehmen wie Rohde Schwarz oder Siemens.

Nun wäre es sehr interessant, mal zu fragen, wie weit die einzelnen Forschungsprojekte gediehen sind. Im Sommer 2008, als ich dazu einen Termin mit verschiedenen der beteiligten Projektpartner hatte, wollte sich niemand offiziell äußern.

Zum Sicherheitsforschungsprogramm:

Koordiniert werden die verschiedenenen Projekte durch das BMBF. Bis 2010 werden 123 Millionen Euro zur Entwicklung »intelligenter Sicherheitslösungen« gegen Terroranschläge, Organisierte Kriminalität und Naturkatastrophen zur Verfügung gestellt. In den Förderszenarien, mit denen das Ministerium beschreibt, wo Gefahren drohen könnten, dominieren Terroranschläge: auf Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest, bei Popkonzerten oder Fußballspielen. Als »kritische Infrastrukturen« gelten Flughäfen, Bahnhöfe, Strom- und Gasleitungen.


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Das BMBF fördert längst Terahertz-Technik

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